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Der Standpunkt der Jugendwerkstatt Walze. |
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Der Standpunkt des Gleichstellungsbüros. |
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Standpunkte gegen Gewalt
Ausstellung gegen Gewalt an Frauen ab Montagnachmittag im Verwaltungsgebäude
Buxtehude (chw).
Hauptsächlich gehe es darum, den Betroffenen Mut zu machen. Das sagte die Buxtehuder Gleichstellungsbeauftragte, Uschi
Reinke, am Vormittag im Mehrgenerationenhaus bei der Eröffnung der Ausstellung „Der richtige Standpunkt gegen
Gewalt“.
Mut bekommen Betroffene dadurch, dass sie in der Ausstellung sehen, „es gibt Menschen in Buxtehude
mit einem klaren Standpunkt – die auch finden: Gewalt an Frauen ist nicht richtig“, sagte Reinke. Für die kreisweite
Kampagne des Netzwerks Häusliche Gewalt im Landkreis Stade hatten das Buxtehuder Gleichstellungsbüro und der Buxtehuder
Verein Lichtblick, unterstützt durch das TAGEBLATT, in Buxtehude Menschen in einer Fotoaktion gebeten, Stellung gegen Gewalt
an Frauen zu beziehen und ihren Standpunkt dazu deutlich zu machen.
„Um Gotteswillen keine Gewalt“ hatte
zum Beispiel eine Pastorin gesagt, ein Polizist „ich verfolge
Gewalt“ und
eine Richterin „ich verurteile Gewalt“. Die 29 Standpunkte
in der Ausstellung zeigten ein breites Spektrum von Menschen,
die deutlich machten: „Wir stehen hinter euch“, sagte
Reinke. Die Fotos sind in einer Broschüre zusammengefasst
ab Donnerstag für drei Euro im Gleichstellungsbüro
erhältlich.
Die Ausstellung soll sowohl Betroffenen Mut machen als auch zeigen, wie wichtig Prävention ist. Während ihrer zehnminütigen
Rede zur Ausstellungseröffnung, so machte Präventionsrats-Vorsitzende Katja Oldenburg-Schmidt deutlich, würden weltweit
600 Frauen vergewaltigt, verstümmelt oder erführen anderweitig Gewalt. Es lohne sich, Geld in Prävention zu investieren,
denn das mindere auch die finanziellen Folgen von Gewalt. So sei das Projekt PaC (Prävention als Chance) wichtig, damit
sich Gewalt nicht fortpflanze.
Die Ausstellung zieht am Montag vom Mehrgenerationenhaus in das Verwaltungsgebäude. Dort im
Erdgeschoss ist sie ab nachmittags bis zum 18. März werktags von 8 bis 12 und 13.30 bis 15.30 Uhr zu
sehen. Weitere Ausstellungsorte sind geplant, beispielsweise die Petrikirche, damit ein breites Publikum erreicht wird.
www.netzwerk-haeusliche-gewalt.de.
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