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Tageblatt vom 14.10.2005
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Gottesdienst zur häuslichen Gewalt

Mit Superintendent Rengstorf

Stade (st). Gewalt in der Familie ist ein Thema, das gerade in ländlichen Gebieten tabuisiert wird. Betroffene sind fast immer Frauen, und die sprechen nicht über ihr Problem, weil sie sich ihrer Situation schämen. „Nachbarn und Verwandte dürfen vor dem Thema nicht die Augen verschließen“, fordert die Nordkehdinger Gleichstellungsbeauftragte Helga Müller: „Aufklärung tut Not.“

Im Rahmen der Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ des Netzwerkes Häusliche Gewalt im Kreis Stade gibt es am Sonntag, 16. Oktober, um 11 Uhr einen Gottesdienst in der Wilhadikirche mit Superintendent Rengstorf, der sich dem Thema häusliche Gewalt widmet. Dann wird es auch Brötchen in der Tüte mit der Aufschrift „Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ – gestiftet von der Bäckerei Kohrs aus Stade – geben.

© Zeitungsverlag Krause GmbH & Co. KG

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